Der Traum vom Eigenheim- Schritt für Schritt verwirklicht

Wer vor dem Kauf eines Eigenheims steht, befindet sich gleichzeitig vor einer vermeintlich hohen bürokratischen Hürde, welche es auf dem Wege zum Kauf der eigenen vier Wände zu bewältigen gilt. Unklarheiten über den Ablauf vom Interesse über die Besichtigung bis hin zum Einzug pflastern nicht selten den Weg dorthin. Ist das passende Objekt gefunden, so gilt es bei einem überwältigend großen Teil der Käufer, eine Baufinanzierung abzuschließen. Der Weg vom ersten Interesse zur Unterschrift unter den Baufinanzierungsvertrag soll in diesem Artikel erläutert werden.

Vergleichen lohnt sich

Das Angebot an Banken, welche Baufinanzierungen in ihrem Portfolio haben, ist heute größer als jemals zuvor. Daher ist ein Vergleich der Institute unbedingt empfehlenswert.

Vorbei sind die Zeiten, zu denen sich Käufer quasi automatisch an die Hausbank oder nächstgelegene Sparkassen gewendet haben und die Konditionen umhinterfragt akzeptiert wurden. Besonders durch die Existenz der zahlreichen Onlinebanken ist im Finanzsektor ein großer Konkurrenzkampf entfacht worden, der sich für den Kunden in nicht zu unterschätzenden Vorteilen bei den Finanzierungskonditionen bemerkbar machen kann.

Einen kostenfreien Vergleich der verschiedenen Finanzierungen bieten örtliche Consultingunternehmen sowie Marktriesen wie die ,,Interhyp” an. Die jeweiligen Berater kennen in vielen Fällen bereits die Besonderheiten, bevorzugten Kundengruppen sowie Bedingungen der einzelnen Kreditinstitute. So kann im gemeinsamen Gespräch mit dem Berater des Vermittlers bereits die, auf die eigenen Bedürfnisse und Besonderheiten des Käufers, zugeschnittene Bank ermittelt werden.

Im Rahmen des Gesprächs werden die finanziellen Rahmenbedingungen des Kunden ermittelt. Weiterhin findet ggf. eine erste oberflächliche Bewertung des Objektes statt. Objektwert und Beleihungswert müssen für die finanzierende Bank in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

Eine Schritt für Schritt Anleitung zum Abschluss einer Baufinanzierung erhalten Sie bei interhyp.de .

Vom Sondierungsgespräch zum Kreditvertrag

Hat der beratende Finanzberater eine Anfrage an die ausgewählte Bank gesandt und hat jene bekundet, dass sie sich eine Finanzierung zu den genannten Bedingungen durchaus vorstellen kann, so steht der erste Termin mit dem Bankberater an. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Sondierungsgespräch. Auch hier wird die finanzielle Situation noch einmal genau beleuchtet. Etwaige Veränderungen in der nahen Zukunft sollen eruiert und auf Veränderungen für die Bonität untersucht werden. Hilfreich für das Gespräch erweist sich, wenn der Kunde bereits die notwendigen Unterlagen wie Einkommensnachweise, Nachweise über Sicherheiten, Planunterlagen der Immobilie, eine genaue Objektbeschreibung sowie eine Kostenaufstellung für eventuelle Renovierungen oder Sanierungen zur Hand hat.

Ein Großteil der Banken belässt es jedoch nicht bei der Objektbewertung über das Exposé oder die Objektbeschreibung des Kunden. Stattdessen entsenden die Institute einen internen Gutachter, welcher vor Ort prüft, ob der Kaufpreis angemessen ist und ob es für die Bank im schlimmsten zu erwartenden Fall möglich ist, das Haus ohne Verlust zu verkaufen.

Sollte der Fachmann zu dem Ergebnis kommen, dass die Bewertung rechtens ist, so kann der Kreditvertrag aufgesetzt werden. Vor der Unterschrift dieses Vertrags steht jedoch noch der Notartermin.

Die notarielle Bestätigung macht den Kauf bindend

Um seine Zahlungsfähigkeit beim Notar belegen zu können, erhält der Käufer von der finanzierenden Bank eine Finanzierungsbestätigung. Sie dient als Sicherheit bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages. Nach der Unterschrift unter dem Kaufvertrag folgt jene unter dem Kreditvertrag. Nun ist der Notar an der Reihe, welcher die Unterlagen wie bei der Stadt und beim Grundbuchamt einfordert. Dies kann in etwa einen Monat in Anspruch nehmen.

Sobald der Kaufvertrag unterzeichnet ist, werden die Kaufnebenkosten fällig.

Das Darlehen sollte zeitnah abgerufen werden

Um zu verhindern, dass Gebühren seitens der Bank wegen verspätetem Abruf des Darlehens entstehen, sollte unbedingt eine bereitstellungszinsfreie Zeit vereinbart werden. Dies gilt insbesondere für Objekte bei denen zuzüglich zum Kaufpreis auch die Renovierung oder Sanierung finanziert wird. Eine Absprache des genauen Zeitplans des baulichen Fortschritts mit dem jeweiligen Kreditinstitut ist unumgänglich.

Fazit

Die Vorbereitung auf Gespräche mit Beratern und Mitarbeitern der Banken kann einiges an Zeitaufwand ersparen und führt ebenso zu einem guten Klima zwischen Kunden und dem Kreditgeber. Leider kann auch bei guter Organisation der Zeitraum vom Kaufinteresse bis zur Unterschrift der Baufinanzierung aufgrund der hohen bürokratischen Hürden in Einzelfällen mehrere Monate umfassen.