Teure Dispokredite mit einem Ratenkredit ablösen!

Die Flexibilität, die ein Dispokredit mit sich bringt, ist meist teuer erkauft. Dispozinsen liegen regelmäßig über denen von Ratenkrediten, was sich spätestens bei den Zinszahlungen am Quartalsende bemerkbar macht.
Es empfiehlt sich also, den Dispokredit so schnell wie möglich wieder auszugleichen. Reicht das eigene Einkommen dazu gerade nicht aus, kann auch das Ablösen per Ratenkredit noch eine Alternative sein, die vergleichsweise günstig ist.

Die Zinssätze im Vergleich

Die aktuellen Dispozinsen bewegen sich zwischen 6 und 11 Prozent, was bei einer durchschnittlichen Kredithöhe von 1.000 Euro etwa 5 bis 10 Euro an Zinsen pro Monat entspricht. Weist das Girokonto einen deutlich höheren Geldbetrag im Soll aus, dann sollten Sie die Ablösung per Ratenkredit in Erwägung ziehen. Viele Ratenkredite lassen sich bereits ab Beträgen von 2.500 Euro beantragen. Durch eine solche Umschuldung wird der Kreditbetrag dann nicht mehr flexibel, sondern in monatlich gleich großen Raten zurückgezahlt. Dadurch wird der Geldfluss für die Bank berechenbarer, wodurch hierfür günstigere Zinsen angeboten werden können. Der effektive Zinssatz bewegt sich bei solchen Summen auf einem weit günstigeren Niveau. Bei guter Bonität geht es bereits um 3,7 Prozent los, bonitätsunabhängige Kredite beginnen bei etwa 5 Prozent. Hier lassen sich also deutliche Unterschiede zu den Dispozinsen feststellen, die auch ein entsprechendes Sparpotenzial mit sich bringen.

Vergleichen, abschließen und Zinsen einsparen

Hohe Zinsen beim Dispo können auf Dauer also vermieden und hohe Einsparungen im gleichen Zuge realisiert werden, wenn Sie nur den richtigen Ratenkredit beantragen. Vor jedem Abschluss sollten Sie einen möglichst genauen wie umfangreichen Vergleich wie hier unter www.einen-kredit.de durchführen, um herauszufinden, welche Angebote günstig oder teuer sind und sich entsprechend für das Ablösen von einem Dispo eignen. Darüber hinaus ist es wissenswert, dass Beratungsgebühren nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Dresden nicht mehr zulässig sind. Damit verbessert sich auch das Einsparpotenzial bei Umschuldungen, da sich die Differenz zwischen Netto- und Bruttokreditbetrag verringert. Ersterer entspricht der tatsächlichen Auszahlung, letzterer ist der Betrag, der an die Bank zurückgezahlt werden muss.
Dispokredite sollten grundsätzlich nur für kurzfristige Finanzierungen oder zum Ausgleich von Liquiditätsengpässen auf dem Girokonto verwendet werden. Kann der Kreditbetrag nicht in absehbarer Zeit, also wenigen Monaten, zurückgezahlt werden, ist der Ratenkredit die bessere und vor allem günstigere Alternative. Keinesfalls sollten Sie auf einen ausgiebigen Kreditvergleich verzichten, denn die Angebote ändern sich täglich und Möglichkeiten, hohe Zinsen zu vermeiden, sind genügend vorhanden.